Verträumter Pilz

Das Bild habe ich jetzt mal vom Smartphone hochgeladen. Aufgenommen ist es mit der LumixG81 und dem 60mm 2.8 von Olympus. Die Farben konnte ich am PC nicht so schön bearbeiten. Deswegen mal der Versuch im Smartphone zu basteln. 

 

Kommentare

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Moderne Objektive – alte Objektive

Hallo Marny,

das ist wieder einmal ein wundervolles Bild von Dir. Sehr schön, wie Du den Betrachterblick mittels der super schmalen Schärfeebene gezielt auf den vorderen Lamellenrand des Pilzes lenkst.

Und es sieht schon ein wenig nach "Malen mit der Kamera" aus mit seinen deutlichen Unschärfeverläufen.

Aber genau in diesen Unschärfebereichen erkennt man das moderne Objektiv. Sie sind weich, harmonisch, sahnig. Dort sind keinerlei linsenbedingte Verzerrungen oder sonstigen Strukturen zu erkennen. Das ist typisch für die modernen Objektive, denen unzählig viele Ingenieure über Jahrzente diese Flausen erfolgreich ausgetrieben haben :-).
Damit sind diese Objektive optisch sehr gut, aber auch untereinander sehr ähnlich. Individualität in den jeweiligen Abbildungseigenschaften – Fehlanzeige. Will man das haben, muss man sich bei den Objektiv-Senioren bedienen. Die sind mit ihren gut 50 bis an die 100 Jahre (!) und mehr vielfach mit Rollator unterwegs (*grins*), aber man findet auch noch ganz rüstige unter ihnen.

Das ist ein wahrlich interessantes Feld – und ein riesiger Kreativ-Motor!

Lieber Gruß,

Roland

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ADMIN

Hallo Marny,

ein guter Ansatz! Verhuddeln ist wenig zielführend. Die genaue Kenntnis über vorhandene Objektive wird sich als sehr hilfreich erweisen, wenn Du den Kreis weiter ziehst und andere Objektive kennenlernst.

Es geht sehr stark um das Herausarbeiten von Unterschieden, von individuellen Charakteristiken. Je sattelfester man in der Kunst der "normalen" Fotografie ist, umso leichter und fruchtbarer wird man sich dann auch in die "neue" Art der "alten" Fotografie einarbeiten. Das können wir uns am Rande des Makrofoto-Workshops im kommenden Jahr gerne mal etwas genauer anschauen :-).

Lieber Gruß,

Roland

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ADMIN

Aber ich möchte, nein, ich MUSS Dich fairerweise warnen: Es besteht höchste Suchtgefahr! Besonders anfällig, sprich wenig widerstandsfähig, sind Makronisten/Markonistinnen mit kreativer Ausrichtung. Überlege es Dir genau. Nutze die Bedenkzeit bis zum Workshop-Beginn im Juni 2019 :-).

Lieber Gruß,

Roland

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