Kleines Feuerwerk

Mit diesem kleinem Feuerwerk- aufgenommen mit dem Trioplan 100/2.8 bei offener Blende möchte ich allen noch einen guten Start in das neue Jahr wünschen.

Ich glaube es war der bisher einzige sonnige Tag in dem noch jungen Jahr, den ich rasch fotografisch genutzt habe.

Kommentare

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ADMIN

Hallo Marion,

auch ich hoffe, Du hast einen guten Start ins Neue Jahr gehabt ?! Dein obiges "Natur-Feuerwerk" spricht zumindest dafür :-).

Ein Feuerwerk mit vielen bunten Trio-Kreisen! Sieht gut aus.

Folgende weiterführende Gedanken:

Bildaufteilung

Du hast das Hauptmotiv – den Hortensien-Fruchtstand – sehr weit nach links an den Bildrand geschoben. Dort versteckt er sich schon fast, unterstützt dadurch, dass er unauffällig braun ist und relativ wenig Licht abbekommt.
Hinzu kommt der unscharfe braune Fleck (ebenfalls Fruchtstand) in der Mitte des linken Bildrandes, der den Hauptmotiv-Fruchtstand mit dem Bildrand regelrecht verbindet.

Beides ist etwas ungünstig: Der Hauptmotiv-Fruchtstand wirkt zu weit an den Rand gedrängt, der unscharfe Fleck öffnet das Foto, besser gesagt den Fotorahmen am linken Bildrand. Dies wirkt etwas unharmonisch.

LÖSUNG:
Der Hauptmotiv-Fruchtstand sollte einen etwas größeren Abstand zum Bildrand haben. Bei Deinem Bild hätte es sich sehr angeboten, ihn etwas nach rechts genau mitten in das "Feuerwerk-Loch" zu platzieren – also dorthin, wo keine Lichtkreise sind. Dadurch hätte er mehr Gewicht im Bild erhalten, und durch den neuen Bildaufbau wäre das Foto deutlich harmonischer geworden.

Für diesen unscharfen Fleck am rechten Bildrand wäre es am besten, er wäre gar nicht da :-), denn er lenkt nur ab lässt das Bild durch seine öffnende Wirkung "ausfließen".
Es ist am hilfreichsten, so etwas während des Fotografierens zu erkennen – und dann auf Seite zu biegen. Damit kann man sich die nachträgliche Arbeit am Rechner deutlich verkürzen. Ansonsten hilft nur die nachträgliche Retusche – was hier aber gar nicht so einfach ist, weil der Fleck in ein scharfes Blatt des Hauptmotivs hineinragt. Zumindest geht es nicht ruck-zuck :-).

Schärfe / Rand(un)schärfe

Die Schärfe liegt sehr gut auf dem Fruchtstand.

Allerdings ist auch hier zu sehen, dass der linke Bereich des Fruchtstands etwas unschärfer ist als der rechte. Nun weiß ich nicht, inwieweit Du das Bild hier beschnitten hast. Liegt nachträglicher Beschnitt vor? Wenn ja, wie stark?

Diese Frage ist wichtig, weil dadurch klar wird, wie weit Du das Hauptmotiv in Richtung Bildrand platziert hast. Denn: So gut das Trioplan auch hinsichtlich seiner Schärfeleistung ist, auch dieser Objektiv-Klassiker lässt bei Offenblende zum Bildrand hin nach – zwar erstaunlich und faszinierend wenig vor dem Hintergrund seines Alters, aber dennoch erkennbar. Und es ist sinnvoll, dies beim Fotografieren zu berücksichtigen, damit man aus den guten alten Objektiv-Senioren das meiste herausholt, sprich ihre individuelle Klasse möglichst voll auf den Sensor bringt.

Also: Sollte diese leichte Unschärfe tatsächlich in der Randlage begründet liegen, wäre auch alleine aus diesem Grund eine geringe Verschiebung des Hauptmotiv-Fruchtstands nach rechts, also vom Bildrand weg, sinnvoll.

Sollte die Unschärfe nicht daran liegen (also hier ein Beschnitt vorliegen), liegt ihre Ursache darin begründet, dass der linke Teil des Fruchtstandes geringfügig nach hinten aus der Schärfeebene entweicht. Dann passt die Aufnahmeperspektive nicht zu 100%.

Beide Ursachen sind möglich. Es dreht sich also um die Frage: Ist das Foto beschnitten und wenn ja, wie stark insbesondere am linken Bildrand?

Aber völlig unabhängig von alldem: Ein tolles Vintage-Feuerwerk (grins) zum Jahresstart!

In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",

Roland

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