Grashüpfer

Diesen Grashüpfer habe ich quasi als „Beiwerk“ fotografiert als ich nach Wespenspinnen Ausschau hielt.

Ich kann mir nicht erklären, wie manche es schaffen, Grashüpfer wunderschön zu fotografieren. Bei mir hüpfen die immer weg bevor ich in ihrer Nähe bin :-(

Die Aufnahme entstand wieder in der Mittagszeit, wurde etwas beschnitten und mit Aufsteckblitz fotografiert.

Kommentare

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MOD

Hallo Thomas,

dein Grashüpfer hat eine tolle Pose eingenommen.Sieht gut aus.

Das einzige was mich etwas stört ist der helle Fleck auf der linken Seite. Der lenkt den Blick ab.Ich würde ihn wegretuschieren und versuchen das Bild noch etwas zubeschneiden. Aber das ist nur meine Meinung.;-)

Wünsche dir viel Glück und Geduld für den nächsten Hüpfer :-)

Liebe Grüße

Gabi

Gutes Gelingen!

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Makronist

Hallo Gabi,

 

vielen Dank für deinen Kommentar.

Mich stört dieser helle Fleck auch. Leider bin ich in solchen Retusche Arbeiten nicht besonders gut, so dass mir meine Versuche ihn zu entfernen, nicht gefallen haben.

Beim Beschneiden wollte ich in jedem Fall diesen Halm, auch wenn er an der Spitze nicht scharf ist, ganz drauf haben, da er mir sehr gut gefällt. Ohne oder mit abgeschnittenem Halm fand ich das Bild zu „leer“. Gut, links und oben könnte vielleicht noch ein kleines bisschen weg.

Wie weit würdest du denn das Bild beschneiden?

 

Viele Grüße

Thomas

Profile picture for user Flora1958
MOD

Hallo Thomas,

den Halm nicht beschneiden, das wäre schade. Das finde ich gerade schön. Ich würde rechts etwas beschneiden, ungefähr  in etwa bis dahin, wo diese helle Hülle am Halm aufhört und links bis ca. 1,5- 2 cm cm vor dem Halm. Und oben auch soviel wegnehmen. Wenn du oben rechts und links an den Ecken ziehst bei der Bildbearbeitung, dann zieht sich das so hin.Dann sitzt der Grashüpfer auf so einem Kreuzungspunkt bei dem angezeigten Gitter. Unten darf nichts mehr weg! Probier doch ein wenig, bis es dir  richtig gut gefällt.

Tröste dich, ich bin auch nicht der Meister der Retusche und Bildbearbeitung. Mache eigentlich  nur das Nötigste. Mit der Zeit schaust du bei der Aufnahme genauer hin, wo dein Motiv sitzt und dann geht das von allein. Vor allem wenn Roland deine Bilder besprochen hat und dir die entsprechenden Tipps gibt!  Wirst sehen, das geht ganz schnell.

Kleiner Tipp zu den Tieren. Wenn du dich auf eine Wiese setzt und etwas wartest, dann kommen die Motive zu dir ;-) Mache ich auch oft so.

Ich hoffe, du verstehst mein Geschreibsel und ich konnte dir weiterhelfen. Ist nicht einfach, wenn man das beschreiben soll.;-)

Gutes Gelingen und

liebe Grüße

Gabi

 

Profile picture for user Roland
ADMIN

Hallo Thomas,

ja, das Fotografieren von Grashüpfern ist nicht ganz einfach. Insbesondere bei warmen Temperaturen sind sie sehr schnell unterwegs, meist ein wenig schneller als der Makronist :-)! Hier hilft tatsächlich nur das bereits von Gabi angesprochene "Ansitz-Verhalten".

Über den weißen Fleck am linken Bildrand wurde bereits ausführlich geschrieben. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Bildbeschnitt

Die Sache mit dem Bildbeschnitt ist tatsächlich gar nicht so einfach. Gabis Vorschlag hinsichtlich der unteren rechten Ecke ist nachvollziehbar, kann aber dazu führen, dass der Grashüpfer dann zu weit in die Ecke rutscht. Seine jetzige Position im Bild ist eigentlich optimal.

Tatsächlich würde es aber die Bildwirkung verbessern, oben einen Teil wegzunehmen. Will man nun aber das Format beibehalten, wird das alles schwierig bis unmöglich.

LÖSUNG:
Vielleicht ist es sogar ein Versuch wert, insgesamt einen engeren Ausschnitt zu wählen: Beschnitt unten rechts und oben gemäß Gabis Vorschlag, zusätzlich aber links deutlich mehr beschneiden, sodass sogar der Halm gecuttet wird. Denn so schön ist er auch nicht, da er die Schärfeebene nach hinten verlässt und damit sehr unscharf wird. Damit wäre dann auch das Problem mit dem weißen Fleck gelöst. Dies wäre so eine Art Flucht nach vorne :-).

Blitzeinsatz

Du hast dieses Foto mit einem Blitz aufgehellt. Dieses Blitzlicht legt sich leicht sichtbar über das Tageslicht und bringt eine gewisse Kälte ins Bild.

LÖSUNG:
Aufhellblitzen ist gut, das erst einmal vorweg. Damit erreicht man eine sehr schöne Ausleuchtung z.B. auch auf der Körperfläche des Tieres.
Die Kunst liegt nun darin, den Blitz so einzusetzen, dass er nicht mehr als Blitz erkennbar ist. Dazu müsstest Du ihn noch ein wenig mehr runterreduzieren, also etwas mehr drosseln. Eine Drittelstufe bis maximal zwei dürften ausreichen. Damit ist das Ziel erreicht, dass er aufhellt, aber so weit im Hintergrund bleibt, dass das Tageslicht nahezu die alleinige Lichtwirkung bestimmt.

Übrigens: Der arme Grashüpfer-Bursche hatte wohl einen kleinen bis mittleren Kampf hinter sich, sein linkes Hinterbein ist weg, futsch, abhanden gekommen. Dies ist bei Heuschrecken sehr oft zu finden. Damit wäre also dieses Foto leider nicht als Bestimmungsfoto verwendbar (grins).

Ein Foto mit interessantem Bildinhalt und einer Menge Besprechungsstoff.

In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",

Roland

 

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