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ADMIN

Hallo Gabi,

mehr als verständlich, das mit den Farben.

Das beste Mittel gegen Farblosigkeits-Depression: Hineingehen in die Farblosigkeit! Die berühmte Flucht nach vorne machen!

In der Farblosigkeit gibt es unfassbar viele Abstufungen. Nichts ist nur grau, nichts ist nur braun. Fast überall in der Natur dominieren jetzt die feinen Abstimmungen, die kleinen Unterschiede. Und diese fotografisch rausarbeiten, zusammen mit den vielen faszinierenden Strukturen – das ist eine Domäne der Altglas-Fotografie.
Ziel dabei ist es, die tatsächlich vorhandene Stimmung auf den Sensor zu bannen – die Stimmung des Winters, der Abwärtsbewegung vor der Aufwärtsbewegung, der Reduktion vor der Maximierung, der tiefen Ruhe vor dem großen Sturm (im bevorstehenden Frühjahr), und auch die Stimmung der reduzierten Farben vor der Farbexplosion :-).

Als Beispiel hänge ich Dir ein Foto von einem Astern-Fruchtstand an, das ich gestern – ein grauer, trüber, lustloser, verhangener, Depri-Wintertag – im Rahmen eines Objektivtests mit dem gleichen Objektiv-Opa gemacht habe wie Du Dein schönes Farben-Foto, nämlich mit dem Trioplan 100, mit der gleichen Blende (2.8), an der gleichen Kamera hängend :-).

Lieber Gruß,

Roland


Strukturen – eine Domäne für die Fotografie mit Vintage-Objektiven
Pyrenäen-Aster (Aster pyrenaeus ´Lutetia´)

Olympus OM-D E-M1 Mark II; Trioplan 2.8/100; 1/800s; Blende 2.8; ISO 320

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