Trioplan 100

Das hätte was werden können , schnief ! Hab es leider zu eng gefaßt und war zu dicht.

Trioplan 100, Blende 2,8, Zwischenring

Kommentare

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Licht-Qualität

Hallo Gabi,

ein Bild aus einer anderen Zeit!

Bei diesem Bild ist Deine Nähe zum Motiv nicht das Hauptproblem. Der Haken ist vielmehr der, dass das Hauptmotiv die gleiche Sonnenbestrahlung abbekommt wie der Hintergrund. Somit ist beides sehr homogen fleckig beleuchtet – mit der Folge, dass sich das Hauptmotiv nicht so stark vom Hintergrund absetzt, wie es wünschenswert wäre.

Dies ist ein sehr interessantes Bild, das zeigt, welchen Einfluss Licht hat. Hier ist eigentlich alles optimal beleuchtet – und dennoch ist das Ergebnis nicht optimal.
Gerade bei der Fotografie mit Vintage-Objektiven ist es häufig (nicht immer!) sehr attraktiv, wenn das Hauptmotiv etwas weniger Licht abbekommt als der Hintergrund, vielleicht sogar im Schatten liegt, während der Hintergrund beleuchtet wird, bestenfalls sogar mit Licht/Schatten-Spiel. Dann fängt das Trioplan aber auch sowas von an zu malen... :-)!

In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",

Roland

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Hallo Roland,

ja, ich brauche heute Farbe!!! Noch ein paar Tage grauen Himmel halt ich sonst nicht aus. Mit Schnee und Eis sieht es bei uns schlecht aus.:-) Hab deshalb die Herbstfotos durchgeschaut und dies gefunden. Das nächste mal muss ich versuchen das Licht besser zu dosieren und etwas abzuschatten.Und  zusätzlich besser aufpassen und das Motiv nicht abschnippeln.;-)

Danke für`s Drüberschauen.

Liebe Grüße

Gabi

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ADMIN

Hallo Gabi,

mehr als verständlich, das mit den Farben.

Das beste Mittel gegen Farblosigkeits-Depression: Hineingehen in die Farblosigkeit! Die berühmte Flucht nach vorne machen!

In der Farblosigkeit gibt es unfassbar viele Abstufungen. Nichts ist nur grau, nichts ist nur braun. Fast überall in der Natur dominieren jetzt die feinen Abstimmungen, die kleinen Unterschiede. Und diese fotografisch rausarbeiten, zusammen mit den vielen faszinierenden Strukturen – das ist eine Domäne der Altglas-Fotografie.
Ziel dabei ist es, die tatsächlich vorhandene Stimmung auf den Sensor zu bannen – die Stimmung des Winters, der Abwärtsbewegung vor der Aufwärtsbewegung, der Reduktion vor der Maximierung, der tiefen Ruhe vor dem großen Sturm (im bevorstehenden Frühjahr), und auch die Stimmung der reduzierten Farben vor der Farbexplosion :-).

Als Beispiel hänge ich Dir ein Foto von einem Astern-Fruchtstand an, das ich gestern – ein grauer, trüber, lustloser, verhangener, Depri-Wintertag – im Rahmen eines Objektivtests mit dem gleichen Objektiv-Opa gemacht habe wie Du Dein schönes Farben-Foto, nämlich mit dem Trioplan 100, mit der gleichen Blende (2.8), an der gleichen Kamera hängend :-).

Lieber Gruß,

Roland


Strukturen – eine Domäne für die Fotografie mit Vintage-Objektiven
Pyrenäen-Aster (Aster pyrenaeus ´Lutetia´)

Olympus OM-D E-M1 Mark II; Trioplan 2.8/100; 1/800s; Blende 2.8; ISO 320

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